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Philippinen

Tapon-Tabunok, eine Barangay (Verwaltungsbezirk) der Gemeinde Tabulean in der nordwestlichen Provinz auf der Insel Cebu/ Philippinen, gehört zu den ärmsten Dörfern dieser Region.

Die ca. 3500 Einwohner leben überwiegend von der Subsistenzwirtschaft, als Fischer und Landarbeiter. So ist das Leben der meisten Familien sehr von Armut geprägt (35 bis 100 €/Monat). Sauberes Wasser und sanitäre Anlagen sind Mangelware, oft reicht das Geld nicht einmal für eine tägliche Mahlzeit, weswegen viele Menschen unter Fehl- und Mangelernährung leiden, insbesondere die Kinder.

Die Kinder sind mit der Benutzung sanitärer Anlagen und so einfachen Dingen wie Händewaschen oder der Benutzung eines Buntstifts nicht vertraut. Dinge, die Stadtkinder auf den Philippinen in der Vorschule lernen, die sie ab dem vierten Lebensjahr besuchen, um auf die sechsjährige Grundschule vorbereitet zu werden.

Eine solche Vorschule ist für die Kinder in Tapon nicht erreichbar, denn das Geld der Familien reicht nicht zur Bezahlung öffentlicher Verkehrsmittel und der übrigen Kosten eines Schulbesuchs. Darüber hinaus wird die Mitarbeit vieler der Kinder benötigt, um überhaupt den Lebensunterhalt der Familien bestreiten zu können.

Ohne Schulbildung für die Kinder jedoch setzt sich der Kreislauf der Armut fort. Diese Kinder bleiben dann auch ohne Beraufsausbildung.

Im Herbst 2010 trat eine Gruppe von Dorfbewohnern (inzwischen unter der Schirmherr- schaft der Vizebürgermeisterin) zusammen, um gemeinsam einen Weg zu finden, die Situation der Kinder des Dorfes zu verbessern und ihnen Chancen für die Zukunft zu schaffen. Man kam überein, eine Vorschule (Day-Care-Center) im Dorf zu gründen.

2011 konnte mit privaten Spenden der Partnerverein von InSoPro e.V. "Tabuelan Indigent Children Center Phils. Inc." gegründet werden, der sich zum Ziel gesetzt hat, in dem Dorf Tabunok eine Vorschule zu etablieren, um den Kindern eine gute Schulbildung zu ermög­lichen, ihre Ernährungs- und Gesundheitssituation zu stabilisieren und die wirtschaftliche und soziale Situation der Familien zu verbessern.

Mit Unterstützung der „Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg „(SEZ) und mit Hilfe vieler privater Spender konnte im Januar 2012 das „Roxas South Day Care Center“ aufgebaut werden.

Die Gemeindeverwaltung hat sich bereit erklärt, das Gehalt der Lehrerin zu übernehmen und finanziert darüber hinaus eine warme Mahlzeit für jedes Kind am Tag.

Ohne den Besuch der Grundschule bleiben diese Kinder im Armutskreislauf gefangen. Im Day-Care-Center  werden die Kinder vor den Folgen von Mangelernährung bewahrt und sie erlernen die Grundlagen einfacher  Gesundheitsvorsorge.

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