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Rumänien

„Bunatati din Viscri“ (Gutes aus Viscri)

Zielgruppe des Projektes „bunatati din Viscri“ sind die Frauen des Dorfes Viscri und in der Folge auch Frauen aus Stejareni in Rumänien, die in ihrer Mehrheit - wie in vielen anderen rumänischen Dörfern - von der rumänischen Verwaltung der Ethnie der Roma zugerechnet werden. Filzprodukten, die die Dorffrauen aus der Wolle ihrer Schafe in Handarbeit herstellen, helfen das Einkommen der Familien aufzubessern.

Was vor fast 15 Jahren als kleines Selbsthilfeprojekt begann, machte den kleinen Ort Viscri weit über die Grenzen Rumäniens hinaus auch als „Sockendorf“ bekannt und ist heute ein wichtiger Bestandteil des Lebens der Menschen in Viscri. Es ermöglicht eine Perspektive vor Ort, was in den Dörfern in Siebenbürgen bei Weitem keine Selbstverständlichkeit ist. Die Beteiligung und enge Zusammenarbeit aller Ethnien (Roma, Rumäninnen Siebenbürger Sächsinnen und Deutschen) am Projekt sind ein, zumindest in Rumänien einzigartiger Ansatz, der wesentlich zum bisherigen Erfolg des Projektes und zur deutlichen Verbesserung der Dorfgemeinschaft beigetragen hat.

Die Produkte aus Viscri, seien es die mittlerweile zum Klassiker herangewachsenen Socken, Schuhe oder Westen, genießen den Ruf guter Qualität und als optische Hingucker. Der Verkauf der Produkte auf Märkten, messen und themenbezogenen Veranstaltungen, sowie die deutlich gestiegene Zahl an Bestellungen von Einzelkunden, aber auch Händlern, haben einen guten Verkauf und somit den Frauen Viscris einen guten Verdienst gebracht. Der neu entstandene Onlineshop und die neu entstandenen Produkte sollen nun auch den Verkauf auch außerhalb der Winterzeit sichern.

Vicri und InSoPro e.V. freut sich auf Ihren Einkauf!

 

Jugendhaus "alte Spinnerei" in Viscri

Eine große Lücke war im Ort Viscri die Freizeitgestaltung der Kinder und Jugendlichen. Ebenso fehlten Möglichkeiten des sozialen Lernens und Unterstützung bei der Berufswegeplanung.

Dank der Förderung durch die Baden- Württemberg Stiftung konnte seit Juli 2014 das Projekt „Jugendhaus alte Spinnerei“ entstehen, in welchem regelmäßig Jugendabende stattfinden, Fremdsprachenkurse organisiert und berufsvorbereitende Workshops angeboten werden. Die ca. 25 Jugendlichen zwischen 14 und 23 Jahren haben dank dieses Projektes ihr Land in verschiedenen Gegenden kennengelernt und dabei geübt, diese Ausflüge oder Tanzabende selbst zu organisieren. Sie trainieren Gesprächsführung und das Treffen von gemeinsamen Entscheidungen. Sie können nun größere Toleranz gegenüber den Ärmeren und Ausgegrenzten unter ihnen aufbringen. Sie organisieren ehrenamtlich Aktivitäten für die Kinder im Dorf.

Durch gemeinsame Aktionen von Jugendlichen aus Viscri, Lovnic und Jugendlichen mit Behinderung aus der näheren Umgebung soll eine Verbundenheit entstehen zwischen den Jugendlichen aus Viscri, denen aus Levnic und einigen Jugendlichen aus der Umgebung mit körperlichen und geistigen Behinderungen. Ziel sind Kontakte zwischen den Jugendlichen, die nicht mehr von außen initiiert und begleitet werden müssen.

Durch enge Vernetzung und Zusammenarbeit der agierenden Vereine (Asociatia Viscri incepe, “Bun venit –Willkommen! e.V.”, „Asociatia Salcamul Daisoara“) sowie der Einbindung weiterer Gruppen und Vereine sollen Synergieeffekte geschaffen werden, die ein Fortbestehen der Jugendarbeit und der Teilhabe von Menschen mit Behinderung  ermöglichen.

Die Jugendlichen sollen durch Weiterbildungen so gefördert werden, dass sie in dieser Jugendarbeit selbstverantwortliche Tätigkeiten übernehmen und weiterhin regelmäßige Treffen organisieren. Sie sind dadurch gut auf Herausforderungen ihrer zukünftigen Ausbildung vorbereitet.

Die bereits bestehenden engen Kontakte zu Schülergruppen in Freiburg und St. Georgen die die laufenden Projekte in Viscri aktiv unterstützen, sowie zu unterschiedlichen Jugendhilfeeinrichtungen und Jugendzentren sollen weiter ausgebaut werden. Neue und bereits bestehende Kontakte zu Behinderteneinrichtungen -und Begegnungsstätten in Deutschland sollen geknüpft, bzw. vertieft werden, mit dem Ziel, durch Erfahrungsaustausch und Begegnungen Synergieeffekte für das Projekt in Rumänien zu ermöglichen, Vorurteile abzubauen und in Deutschland ein breites Unterstützernetzwerk für das Projekt in Viscri aufzubauen.

 

Schülerhilfe

Nur mit Bildung lässt sich Armut wirksam bekämpfen.

Schülerinnen und Schüler des Ortes Viscri besuchen, die Berufs- und Oberschulen in Rupea, Brașov, Fagaraș usw..

Diese Orte sind so weit entfernt von Viscri, dass sie entweder die Woche über im Internat bleiben oder ein täglicher Transport ins nähergelegene Rupea organisiert werden muß. Einen öffentlichen Bus gibt es nicht und die Straßen sind im schlechten Zustand. Internat wie Transport sind teuer, zu teuer für die meisten Familien im Dorf, die oft kaum das Nötigste zum Leben haben.

Deshalb hat der Verein „Viscri incepe“ 2002 begonnen, Spenden für die älteren Schulkinder zu sammeln. 70 € bekommt jedes von ihnen im Monat, das sind nicht einmal die Kosten für die auswärtige Unterbringung. Für den Rest – Hefte, Bücher, Kleidung – müssen die Eltern aufkommen. Dass nun auch Kinder aus Roma-Familien weiterführende Schulen besuchen, kam vorher so gut wie nie vor. Wir freuen uns, dass die Hälfte der von uns geförderten Kinder aus diesen Familien kommt. Die Schüler können wir Dank der Hilfe von privaten Spendern und der englischen Organisation „HORIZON“ unterstützen. Wir streben an, immer mehr Jugendliche eine Bildung zu ermöglichen und deshalb freuen wir uns über jede Spende, groß oder klein, einmalig oder als Patenschaft.

Die Jugendlichen und InSoPro bedankt sich bei Ihnen von ganzem Herzen!