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Sozialpädagogische Familienhilfe

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Für Familien mit Kindern / Jugendlichen die an einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) leiden

Unser Angebot richtet sich an Familien mit minderjährigen Kindern und Jugendlichen die an einer Autismus-Spektrum-Störung leiden und sich deshalb in schwierigen Lebenssituationen befinden. Sozialpädagogische Familienhilfe soll gem. § 31 SGB VIII durch intensive Betreuung und Begleitung Familien in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen so wie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen, Schulen, Vereinen oder Arbeitgebern unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe geben. Sie ist in der Regel auf längere Dauer angelegt und erfordert die Mitarbeit der Familie.

Die Hilfen richten sich an Kinder und Jugendliche mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) sowie deren Familien.

Alle Familienmitglieder werden in das Angebot einbezogen. Dies setzt ein gewisses Maß an Problemeinsicht, den Wunsch und die Motivation voraus, die Familiensituation positiv verändern zu wollen.

 

Ziele:

Ziel ist es, die familiären Bindungen zu erhalten und die Familienmitglieder zu befähigen, (wieder) einen gelingenden Alltag gestalten und leben zu können. Die Eigenkräfte der Familie sollen gestärkt und systematisch gefördert werden. Darüber hinaus wird mit Schulen, Vereinen und ggf. Arbeitgebern gearbeitet um diese für die Zusammenarbeit mit Menschen die an einer Autismus-Spektrum-Störung leiden zu sensibilisieren und zu befähigen.

Die Ziele sind insbesondere:

 

Menschen mit einer ASS haben ein sehr individuelles Persönlichkeits- und Leistungsprofil. Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung haben einerseits viel Potential, insbesondere in speziellen kognitiven Bereichen, jedoch sind andererseits ihre massiven Störungen im Bereich der Wahrnehmungsverarbeitung und der Kommunikation so schwerwiegend, dass die meisten von ihnen in kein Schema passen und deshalb eine individuelle, auf ihre Fähigkeiten abgestimmtes Umfeld erhalten.

Die individuelle Förderung ist daher ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Insbesondere wird auf die individuellen unterschiedlich ausgeprägten Störungen des einzelnen Jugendlichen mit einer Autismus-Spektrum-Störung in der Wahrnehmung und Kommunikation eingegangen.

Das jeweilige Angebot muss den individuellen Bedürfnissen der Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung  entsprechen, die Umgebung des Kindes muss so „autistenfreundlich“ gestaltet werden, dass eine respektvolle und wertschätzende Kommunikation bzw. Freude an wechselseitiger, achtsamer und grenzwahrender Interaktion möglich ist bzw. wird. Hierbei ist auch das Ruhe- und Abgeschiedenheitsbedürfnis der Menschen Autismus-Spektrum-Störung innerhalb einer Gemeinschaft und Interaktion zu beachten und entsprechend zu behandeln.

Die Bedürfnisse des familiären und gesellschaftlichen Umfelds müssen entsprechend gestärkt werden. Bei Schwierigkeiten im Zusammenleben ist also dringend für eine deutliche Entlastung der Eltern zu sorgen, so dass eine wesentliche Entspannung von familiären Verhältnissen erreicht werden kann.

Da jedes Kind aus dem familiären Zusammenhang heraus handelt, können die entstandenen Probleme nur von allen Beteiligten gemeinsam bearbeitet werden. Bei unserer Begleitung der Eltern kommt es uns darauf an, Verständnis für die Aktion und Reaktion ihrer Kinder zu wecken und gemeinsam mit den Eltern Wege zu entwickeln, die ihren Kindern Selbstbewusstsein und Vertrauensaufbau ermöglichen.

Räumliche Ausstattung:

Die Leistung wird vorwiegend durch eine aufsuchende Betreuung und Begleitung erbracht und verwirklicht sich durch beratende Gespräche, modellhaftes Handeln und praktische Unterstützung.

 

Personal:

Die Betreuungsarbeit wird von Mitarbeitern von InSoPro e.V. geleistet, die dem Bereich „Hilfen zur Erziehung“ angehören. Sie vertreten sich innerhalb des Bereiches gegenseitig. Um eine optimale Betreuung sicherzustellen, werden Fachkräfte eingesetzt, die in der Regel über ein abgeschlossenes pädagogisches (Fach-) Hochschulstudium oder über eine abgeschlossene pädagogische Ausbildung zum Erzieher und über Erfahrung und Weiterbildung in der Arbeit und Umgang mit Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung verfügen.

Die MitarbeiterInnen nehmen regelmäßig an internen und externen Fortbildungsmaßnahmen teil. Hierzu gehören beispielsweise heilpädagogische Themen, Seminare zur Gewaltprävention, und zum Kindesschutz, Wildnis- und Erlebnispädagogik, usw.